Gut geschlafen? Gut Schlafen ist wichtig

Wer ständig gegen die innere Uhr lebt, kann auf Dauer krank werden

Zu Großmutters Zeiten legten sich viele Menschen noch zeitgleich mit den Hühnern zu Bett, standen bei Sonnenaufgang auf und nahmen beim höchsten Stand des Lichts das Mittagsmahl ein. Doch mit der Erfindung der Glühbirne änderte sich alles: Unabhängig vom Tageslicht arbeiten wir nun nahezu rund um die Uhr. Das ist prinzipiell vorteilhaft – wäre da nicht der Biorhythmus, der seine ganz eigene Zeitrechnung hat und sich nur schwer überlisten lässt. Eine Nacht lang wach zu bleiben, verkraftet der Körper vor allem in jungen Jahren problemlos. Reihen sich jedoch durchwachte Nächte aneinander, kann dies auf Dauer gesundheitliche Folgen haben.

Schichtarbeit als Feind des gesunden Schlafes

Krankenschwestern, Taxifahrer, Bäcker, Piloten – die meisten Schichtarbeiter leiden unter dem aufgezwungenen „Fremdrhythmus“. Besonders zermürbend ist der Wechsel zwischen Früh- und Spätdienst. Auch immer mehr Geschäftsleute leisten Überstunden und arbeiten bis zum Morgengrauen, um etwa eine wichtige Präsentation rechtzeitig fertigzustellen. Permanente Erschöpfung, Konzentrationsprobleme und gefährlicher Sekundenschlaf sind bei diesem Rhythmus schnell an der Tagesordnung. Der tote Punkt wird mit Kaffee bekämpft. Um überhaupt noch Schlaf zu finden, greifen immer mehr Betroffene zu Schlaftabletten – mit teils nicht unerheblichen Nebenwirkungen.
Einen Interessanten Artikel zu Schlafstörungen finden sie auch hier.

Erholsam schlafen – auf natürliche Weise

Experten empfehlen dagegen eine bewusste Schlafhygiene. Dazu gehört das Einhalten fester Schlafenszeiten genauso wie regelmäßige Abendrituale, eine bewusste Ernährung und sanfte Bewegung am Feierabend. Auch ein natürliches Arzneimittel wie Neurexan (Apotheke) kann das Einschlafen erleichtern. Die Wirkstoffformel kann nervöse Unruhe lindern, die Nerven beruhigen und die innere Ruhe fördern, so dass es leichter wird, in einen erholsamen Schlaf zu gleiten. Als geeignete Temperatur im Schlafzimmer gelten kühle 16 bis 18 Grad Celsius.

Wie Schlaf das Immunsystem beeinflusst

Dem Themenheft „Schlafstörungen“ des Robert Koch-Instituts (RKI) zufolge ist etwa ein Viertel aller Bundesbürger von Schlafstörungen betroffen, zehn Prozent empfinden ihren Schlaf als „nicht erholsam“. Wie eine aktuelle Studie der Universität Tübingen belegt, leidet bei Schlafmangel auch das Immunsystem: Alle Teilnehmer wurden mit dem gleichen Impfstoff geimpft, schliefen jedoch in der folgenden Nacht unterschiedlich lang. Dabei zeigte sich, dass die Immunantwort und der Impfschutz stärker ausfielen, wenn die Probanden länger schliefen.