Aufkleber und Sticker sind nie aus der Mode

Wer kann sich nicht an die vielen Aufkleber aus der Kindheit zurückerinnern? Schulmappen, Reisekoffer, Bettkästen und Sammelalben beweisen, wie sehr wir diese Sticker geliebt haben. Damals haben wir mit den Klebern unsere Vorlieben zum Ausdruck gebracht und ein Statement gesetzt: Fußballspieler, Diddlmäuse, Greenpeace, coole Sprüche und witzige Icons. Bekannte Beispiele, die Geschichte geschrieben haben, sind die eckigen „Baby on Board“-Autoaufkleber oder die runden, universal verwendbaren Smiley-Sticker. Rein praktische Varianten sind Maut-Vignetten für die Autobahn, Prüfsiegel vom TÜV oder informative Aufkleber auf Elektrogeräten.

Haftende Werbebotschaften

Ein raffinierter Aufkleber funktioniert daher auch optimal als Werbung: Bringt der aufgedruckte Slogan oder das Motiv die Botschaft auf den Punkt, fühlt sich der Kunde direkt angesprochen und identifiziert sich bestenfalls damit. Wenn er den Aufkleber zum Beispiel auf seiner Aktentasche oder seinem Fahrrad anbringt, nimmt er das entsprechende Lebensgefühl überall hin mit auf den Weg – und das Produkt, um das geworben wird, auch.

Apropos Lebensgefühl: Ein Deutscher hat seinen Renault Twingo mit 233 Aufklebern zugepappt – von witzigen Bildern bis hin zu ernsthaften Botschaften. Das verzierte Auto fällt auf, der Besitzer wird gerne und oft von staunenden Passanten darauf angesprochen. Negative Reaktionen sind selten. Mit den Aufklebern hat er einen originellen Weg gefunden, seine Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen. Das Auto wird zum Werbeträger und spiegelt den Charakter seines Besitzers wider. Genau den gleichen Effekt können Aufkleber als Werbemittel auslösen – sofern sie mit der richtigen Botschaft am richtigen Ort platziert werden. Der Mercedes Benz-Slogan „My other car is a Mercedes“ wirbt beispielsweise gleichzeitig für die Autofirma und für das eigene Ego. Diese Doppeldeutigkeit schafft Identifikation und bringt Konsumenten zum Lachen. Und Humor ist nach wie vor eine der erfolgreichsten Formen von Werbung.

Unterschiedliche Druckverfahren

Es gibt insgesamt drei Methoden, mit denen man einen Aufkleber drucken lassen kann: Digitaldruck, Offset oder Siebdruck. Der Vorteil beim digitalen Druckverfahren ist die große Auswahl an Farben, Formaten und Materialien, bestens geeignet für den Innen- und den Außenbereich. Der Siebdruck ist ideal für Spezialanforderungen und Aufkleber, die widrigen Bedingungen ausgesetzt sind und deshalb länger haltbar sein sollten. Für besonders große Auflagen wählt man am besten der Offset-Druck. Diese Technik beschränkt sich auf eine kleine Auswahl an Materialien und Folienarten und eignet sich daher eher für Aufkleber, die nicht mit Flüssigkeit oder anderen äußeren Einflüssen in Berührung kommen.

Natürlich können Aufkleber auch personalisiert werden. Für den Innen- und Außenbereich, in Groß- oder Kleinformat, oval, rund, eckig, und zuletzt, je nach Wunsch, zusätzlich eine UV-Lackveredelung, um die Sticker besonders haltbar zu machen.